Konzept

Konzept

Die am KFZ beteiligten Einrichtungen haben gemeinsam ein Konzept erarbeitet. 

Es besteht aus folgenden Bestandteilen: 

  • Analyse der sozialen und der pastoralen Situation,
  • Bedarfsanalyse und Zielentwicklung,
  • Planung der erforderlichen Angebote sowie
  • Vereinbarung der Leitungs-, Kooperations- und Kommunikationsstrukturen.

Dieses Konzept wird im Rahmen regelmäßiger Reflektionen überarbeitet und weiterentwickelt und orientiert sich dabei an den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern und ihrer Kinder.

Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte
in der Schwerpunkteinrichtung Kindertagesstätte St. Remigius
Kirchstr. 1c, 50126 Bergheim, Tel.: 02271 42825, Fax: 02271 754030
E-Mail: Kath.FZ-Bergheim-Mitte@netcologne.de

Für die Einrichtungen:

Leitung: Monika Haas

Wichtigste Kooperationspartner:

  • Familienbildungsstätte Anton-Heinen-Haus, Leitung Wolfgang Stutzinger
  • Caritas Beratungsstelle
  • SKF
  • KÖB
  • IBZ
  • Zentrum für pädagogische Frühförderung
  • Logopädische Praxen
  • Physiotherapeutische Praxis Hoffend-Wohlgemuth
  • Ergotherapeutische Praxis Lomme
  • Krankenhaus Maria Hilf
  • Sozialpädiatrisches Zentrum

> Konzept (PDF)

 

Auftrag des Kath. Familienzentrums Bergheim Mitte

Der Auftrag des Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte ist vielseitig und anspruchsvoll

Die Angebote im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte sollen Mütter und Väter entlasten, sie in der Erziehung ihrer Kinder unterstützen und ihnen eine gute Vereinbarkeit ihrer familiären und beruflichen Pflichten ermöglichen.

Das Katholische Familienzentrum Bergheim Mitte und seine Mitarbeiter/innen sind Partner in Glaubensfragen, überzeugend in der Bildungsarbeit und bereichernd für Familien.

Durch die religionspädagogische Arbeit wollen wir Vertrauen in das Leben stärken und den Glauben weiter tragen. Wir wollen sicherstellen, dass alle Kinder gleiche Chancen auf Bildung haben – und dies unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.

Das Angebot im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte kann sich sehen lassen

Zunehmend mehr Eltern vergleichen die Angebotspalette von Kindertageseinrichtungen miteinander und prüfen, welches Angebot ihren Bedarfen am ehesten entgegenkommt. Es wird darauf ankommen, ob das Kind während der Berufstätigkeit gut untergebracht ist, welche zusätzlichen Serviceleistungen das Familienzentrum aus einer Hand anbietet, welche Anregungen Kinder und ihre Familien für ihre seelische, emotionale und intellektuelle Entwicklung erhalten. Für viele wird darüber hinaus wichtig sein, Kontakte zu anderen Familien zu knüpfen und Freundschaften aufbauen zu können.

Den Blick fürs Ganze weiten

Wenn wir einen Beitrag zu sozialen Gerechtigkeit leisten wollen, darf nicht nur von der Absicht berichtet werden, es muss auch konkret etwas dafür getan werden, soll nicht alles nur im Reden untergehen. Entsprechende Projekte, Angebote, Rituale zur Förderung kooperativen Handelns, gemeinsame Feste für Familien, Elternbildungsangebote zur Überwindung gesellschaftlicher Isolation werden auf diese Weise besondere Beachtung erfahren.

Um hier weiterzukommen, empfiehlt es sich, den Blick auf Grundsätzliches zu weiten. Für unser Anliegen ist Folgendes wichtig:

Auch wenn es zunächst nicht immer offensichtlich ist, spielen bei unserem Tun christliche Grundüberzeugungen –Verkündigung, Liturgie und Diakonie sowie den zentralen Aussagen des Evangeliums, dem christlichen Menschenbild sowie den Grundprinzipien der kath. Soziallehre (Personalität, Subsidiarität, Solidarität, Nachhaltigkeit und Dienstgemeinschaft)- eine wichtige Rolle. Aus ihnen erwachsen nämlich die Motive, die unser Handeln anstoßen und uns so in Bewegung setzen.
Im konkreten Handeln wirken sich diese zugrunde liegenden Motive greifbar aus. Die Grundüberzeugungen, aus denen jene Motive erwachsen, können benannt werden und zugleich prägen diese Motive Inhalt sowie Art und Weise unseres Handelns. Der Kontext aus dem heraus und für den die vorliegende Konzeption geschrieben wurde, ist das konfessionell katholisch geprägte Christentum. Es liegt in der Verantwortung der jeweiligen Akteure, ein vernünftiges Gleichgewicht zu finden zwischen den Erfordernissen vor Ort und den davon eher unabhängigen Elementen, die die Gemeinschaft der ganzen kath. Kirche garantieren. Wir wollen jedoch alle Ressourcen, die die kath. Kirche und ihre Gruppen, Verbände und Institutionen uns zur Verfügung stellen, nutzen. Es ist weder übertriebene Bescheidenheit noch allzu große Bequemlichkeit, wenn sich diese Konzeption der Tatsache stellt, dass mit ihr noch nicht jegliche Probleme gelöst und nicht alle offenen Fragen geklärt sind. Ein solches Eingeständnis entspricht nur den Gegebenheiten, die zu komplex sind, von Ortsteil zu Ortsteil zu verschieden und im Laufe der Zeit zu sehr Veränderungen unterworfen sind, um sie in ein paar Seiten einzufangen.
Das bedeutet, dass die Arbeit an der Qualität des Familienzentrums und der KiTa nicht ein für allemal abgeschlossen werden kann, dass also neue Arbeit ansteht. Wir sehen dies als eine große Chance zur ständigen Weiterentwicklung unserer Arbeit und nehmen die Herausforderung an, immer wieder Neues kennen zu lernen und unter sich ständig wandelnden Lebensbedingungen Kinder in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu fördern und Eltern bei der Gestaltung ihres Familienalltags zu unterstützen.
 

 Verbindungen schaffen

 Wenn ein kath. Familienzentrum eine Konzeption erstellt, dann braucht man sich nicht wundern, dass darin Religion eine große Rolle spielt. Die Einbeziehung von Religion erwächst aus der Grundüberzeugung, dass Religion nicht allein etwas für das stille Kämmerlein ist, sondern für das Leben in seiner ganzen Fülle eine entscheidende Bedeutung hat. Diese Grundüberzeugung ist der zentrale „rote Faden“ der unsere Arbeit und Konzeption durchwirkt.

Dieser rote Faden ist kein Absperrseil, so als ob mit ihm alle anderen Konzeptionen hinfällig wären. Er ist vielmehr als ein Freundschaftsband zu verstehen, das den Kontakt sowie den produktiven Austausch mit anderen Partnern herausfordert, damit fördert und unterstützt. Für die jeweils Beteiligten kann dies nur Gewinn sein, ist es doch so möglich, voneinander zu lernen. Unser „roter Faden“ steht nicht im Widerspruch zu den allgemein anerkannten Qualitätsstandards für Familienzentren, sondern nimmt sie als selbstverständliche Standards an, möchte mithelfen diese weiterzuentwickeln und unter verschiedenen Blickwinkeln Zugänge dazu zu eröffnen. Dies ist beispielsweise an der Stelle der Fall, wo der Gedanke der Gotteskindschaft aller Menschen dazu beträgt, eine multikulturelle Erziehung auf ein solides wertorientiertes Fundament zu stellen und die Menschen anderer Kulturen auch in der Vielfalt ihrer religiösen Überzeugungen ernst zu nehmen. Weiterführungen ergeben sich unter anderem dort, wo das Angebot religiöser Sinnmuster etwa hinsichtlich Leben und Tod, Hoffnung und Liebe, vielfältige Konkretionen und Qualitätsansprüche bezüglich Resilienz oder Orientierungskompetenz der Kinder und ihrer Familien ermöglicht.

 
Ziele der Konzeption

Diese Konzeption zeigt auf, wie das Katholische Familienzentrum Bergheim Mitte seinen kirchlichen Auftrag im Alltag umsetzt.
Sie leitet alle Qualitätsziele auf den kirchlichen Auftrag zurück und ermöglicht so, dem Familienzentrum, ein vertieftes Verständnis seines pastoralen und diakonischen Auftrags zu erhalten.
Sie bietet die Möglichkeit, das Profil zu schärfen und deutlich herauszustellen.
Sie sichert die individuelle Prägung und fordert dazu auf, die Arbeit an den Bedarfslagen der Kinder und Familien des jeweiligen Einzugsgebietes auszurichten.
Sie will sich selbst weiterentwickeln und ist deshalb auf Entwicklung angelegt. Die Rückmeldungen aus Praxis und Theorie fließen bei den jeweiligen Revisionen in die Konzeption ein.  Jährlich fortlaufende Analyse der sozialen und pastoralen Situation
Jährliche Bedarfsanalyse, um Angebote am tatsächlichen Bedarf ausrichten zu können. Klare Managementstrukturen, schriftliche Vereinbarungen der Leitungs-, Kooperations- und Kommunikationsstrukturen, Konzeptionelle Sprachförderung
Unterstützung bei der Vermittlung von Tagespflege sowie Bereitstellung von Informationen über alle Angebote von Kinderbetreuung
Vernetzung mit Angeboten aus dem Bildungsbereich für Eltern und Familien, Vernetzung mit verschiedenen Beratungsdiensten.

Die pastoralen Eckpunkte des katholischen Familienzentrums beziehen sich im Wesentlichen auf Standards, die mit dem Positionspapier des Bistums zur Kindergartenpastoral „Gemeinsam für Kinder“ gesetzt wurden und beinhalten folgende Handlungsfelder:

  • Pastorales Handeln in den Kindertagesstätten des Familienzentrums
  • Stärkung der Eltern – und Familienpastoral
  • Vernetzung mit anderen Feldern der Gemeindepastoral im Seelsorgebereich
  • Kindergartenplanung im Seelsorgebereich

Grundlegungen und Auftrag des Kath. Familienzentrums Bergheim Mitte

Das kath. Familienzentrum Bergheim Mitte nimmt einen kirchlichen und staatlichen Auftrag wahr. Es ist gebunden an das Evangelium Jesu Christi und an die rechtlichen Vorgaben. Auf Grund seines Selbstverständnisses, den Kindern und ihren Familien ein Leben in Fülle zu ermöglichen und die Familien zu unterstützen, sieht es die kath. Kirche mit ihren Gemeinden und ihren Einrichtungen als theologische, pädagogische und politische Verpflichtung an, die Individualität der Arbeit im Familienzentrum zu fördern, zu entwickeln und zu sichern. Damit unterstützen sich Kirche und Familienzentrum gegenseitig, ihren Dienst an den Menschen und  die Verkündigung der frohen Botschaft zu erfüllen und bei der Evangelisierung mitzuwirken. Handlungsleitend hierbei sind die Prinzipien der Personalität, der Subsidiarität und der Solidarität. Die Personalität des Kindes drückt sich aus in der Spannung zwischen seiner Individualität und seinem Eingebundensein in Beziehugnen und wird wesentlich ergänzt durch seine Fähigkeit Kontakt über sich hinaus zu Gott aufzunehmen. Subsidiarität lässt sich gut mit dem Mott „Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe“ übersetzen. Das gilt sowohl im Umgang mit dem Kind, aber auch für andere Beziehungsformen. Solidarität fordert die gegenseitige Hilfe ein und zu einer „Option für die Armen“ heraus. Über das Familienzentrum als Teil der Kirche eröffnen sich besondere Möglichkeiten des diakonischen und pastoralen Handelns. Das Familienzentrum kann in diesem Sinn auch Glaubenszentrum oder religiöse Heimat für Familien werden.

Dabei gilt grundsätzlich:
Glaube ist Gnade Gottes und lässt sich nicht messen. Daher können nur die Qualität der Einladung zum Glauben, die aus dem Glauben erwachsenen Haltungen und der Umgang mit Menschen anderen Glaubens im Kath. Familienzentrum beschrieben werden.
Das Kath. Familienzentrum pflegt und lebt gelingende Beziehungen mit Kindern und deren Familien, die wir als Partner eines gelingenden Lebens erkennen. Diese Arbeit ist rückgebunden an Jesus Christus und seinen Auftrag. Für das Wachsen solcher Beziehungen werden „Räume“ geschaffen, in denen gelingende Beziehungen gelebt werden können.

Bereich Kinder - im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

 … wird wahrgenommen,

dass Bildungsfragen außerordentliche Bedeutung haben und vielfältige Überlegungen darüber angestellt werden, wie Kinder und ihre Familien frühzeitig gefördert werden können. Daraus ergeben sich für Kinder große Chancen, sich ihre Lebenswelt aktiv anzueignen und auch schon im Kindesalter mitzugestalten. Das wachsende Bewusstsein hinsichtlich der von den Vereinten Nationen festgeschriebenen Kinderrechte stärkt die Bemühungen um die Förderung aller Kinder. Unbeschadet dessen darf der kritische Blick auf einige Aspekte des Elementarbereichs nicht verloren gehen. Nur so lassen sich bestehende Problemlagen angehen und positiv verändern. Zu diesen Problemlagen gehört zum Beispiel der zunehmende Leistungsdruck auf Kinder, durch immer neue, vielfältigere und nicht aufeinander abgestimmte Lernangebote; die wachsende Chancenungleichheit bei sozial benachteiligten Kindern; das Zusammenbrechen traditioneller Milieus (zum Beispiel Kirche, Familie), die Kindern Orientierung und Geborgenheit bieten könnten.

 … wird davon ausgegangen,

dass nach christlichem Verständnis allen Kindern wie jedem Menschen eine unverwechselbare Würde zukommt. Dazu gehört es auch im Sinne jesuanischen Handelns, Kindern das jeweils eigen Entwicklungspotenzial zuzuerkennen und zu fördern. Jesus sieht vor allem in Kindern diejenigen, denen da Reich Gottes verheißen ist. Sie sind es, die in besonderer Weise offen für Neues sind.

Zum menschlichen Leben gehört die grundsätzliche Möglichkeit des Scheiterns und der Erfahrung von Grenzen. Christlicher Glaube leugnet dies nicht, sondern will dazu beitragen, damit umzugehen. Dies gilt auch im Bezug auf kindliche Entwicklungspotenziale. Kindliche Entwicklung ist nicht absolut machbar und verläuft nicht automatisch oder maschinell ab. Kindliche Entwicklung bedarf stetiger ermutigender Begleitung, die der Beschämung von Kindern entgegenwirkt.

 …wir so gehandelt,

dass Bildungsprozesse als Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung wahrnehmbar sind. Jegliche Bildungsangebote verzwecken Kindern nicht für sie fremde wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche  oder andere Interessen. Kindern wird eine vielfältige Begegnung mit der Welt ermöglicht, wobei sie im Rahmen der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu eigenständigen und verantwortlichen Menschen auch Wissen und Kompetenzen erwerben können. Kinder finden im Kontakt mit Erwachsenen und Gleichaltrigen zu Wertorientierung und Lebenssinn.

In diesem Gesamtkontext versteht sich die Beschäftigung mit dem Glauben als wesentlicher Bildungsbeitrag und Dienst an den jungen Menschen. Religiöse Bildung und Erziehung sind fester Bestandteil in einem Konzept von Bildung, das dem Eigenwert sowie der Vernetzung religiöser Bildung und Erziehung mit unterschiedlichen Bildungsbereichen (zum Beispiel Naturwissenschaften, Kunst, Sprache etc) gerecht wird.

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte stellt einen Bezug zum Alltag der Kinder her und orientiert sich an deren elementaren Bedürfnissen.

Kinder verbringen zum Teil viele Stunden in einer Kindertagesstätte. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen reagieren auf diese Situation angemessen, in dem sie die Lebenswelt der Kinder, ihren unverwechselbaren Stellenwert und ihre Übergänge im Leben berücksichtigen. Dies gilt insbesondere für Kinder, die auf Grund von Armut, einer Behinderung oder wegen ihres Migrationshintergrundes benachteiligt sind.

Im kath. Familienzentrum Bergheim Mitte ist die Beobachtung von Kindern und die Analyse ihrer Bedürfnisse eine unverzichtbare Grundlage für die pädagogische Planung; reagieren die pädagogischen Mitarbeiterinnen angemessen auf die Bedürfnisse und Interessen der unterschiedlichen Altersgruppen der Kinder; werden Kinder in besonderen Lebenslagen angemessen integriert und gefördert; lernen Kinder, in konkreten Lebensbezügen, ihre Fragen und Probleme bilden dabei eine wichtige Grundlage des Lernen, die daraus abgeleiteten Bildungsangebote korrespondieren mit den Alltagserfahrungen von Kinder; wird die Begegnung mit unterschiedlichen Religionen und Kulturen gefördert; gehören ausreichend Bewegungs- und Ruhemöglichkeiten zum festen Bestandteil des pädagogischen Alltags; werden kindliche Lebensabschnitte (zum Beispiel der Übergang in die Schule) und Lebenssituationen (zum Beispiel die Geburt eines Geschwisterkindes, Arbeitslosigkeit oder Krankheit, berücksichtigt; ist es den pädagogischen Mitarbeiterinnen wichtig, dass Kinder den Wert des gemeinsamen Essens erleben; wird der Erfahrungsraum der Kinder durch Exkursionen in die Umgebung erweitert, spielen Rituale, die Kindern Sicherheit geben und Orientierung bieten, eine bedeutende Rolle, werden Arbeiten der Kinder geachtet; steht Kindern unter drei Jahren ein Höchstmaß an Verlässlichkeit und Kontinuität sowie ein Angebot zur Verfügung, das auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
 

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte bereitet Kinder gut auf ihr künftiges Leben vor

Durch sein Bildungsangebot trägt das kath. Familienzentrum Bergheim Mitte dazu bei, dass Kinder unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Chancen erhalten. Dabei erwerben Kinder Fertigkeiten und Kompetenzen, die sie für eine gelingende Lebensgestaltung brauchen. Das kath. Familienzentrum Bergheim Mitte bietet ein anregendes Lernumfeld, in dem die Neugierde der Kinder geweckt wird, ihre Fragen angemessen beantwortet werden und das Lernen Freude macht. Das Thema Schöpfung und Schöpfungsverantwortung gehört dabei zum festen Bestandteil des Bildungsangebotes. Die kulturelle Vielfalt vieler Einrichtungen wird genutzt, um interkulturelle Kompetenzen zu fördern.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

erwerben Kinder in altersgemischten Bezügen soziale Kompetenzen; sie lernen, rücksichtvoll und tolerant miteinander umzugehen sowie Verantwortung für andere Kinder zu übernehmen; ist es Kindern möglich, durch Forschen und Experimentieren authentische Erfahrungen zu machen; haben folgende Themen eine große Bedeutung: Freundschaft und Vertrauen, Krisen und Übergänge, Schöpfungsverantwortung und Leben mit anderen Kulturen; reflektieren die pädagogischen Mitarbeiterinnen ihr Bildungskonzept darauf hin, ob Kompetenzen, die Kinder bereits haben oder brauchen, ausreichend berücksichtigt sind; wird die Schulbereitschaft der Kinder gemeinsam mit den Verantwortlichen der Grundschulen in einem nachvollziehbaren Prozess  bewertet; wird dem Übergang zur Grundschule eine große Bedeutung beigemessen;
 

Das kath. Familienzentrum Bergheim Mitte ist ein Ort, in dem Kinder ausreichend Freiräume und Orientierungspunkte erhalten.

Im kath. Familienzentrum Bergheim Mitte vollzieht sich die Erziehung der Kinder in einem ausgewogenen Verhältnis von Nähe und Distanz: Kinder erhalten Zuwendung und Unterstützung, wenn sie diese brauchen. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen verhalten sich zurückhaltend, wenn eigenständige Lernprozesse der Kinder möglich sind. Ein ganz besonderer Wert wird dabei auf die Erziehung zur Selbständigkeit sowie der Fähigkeit Grenzen anzuerkennen, gelegt.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

steht Kindern ausreichend Zeit für Freispiel und selbstinitiierte Lernprozesse zur Verfügung;
lernen Kinder, sich gegenseitig zu korrigieren, wenn Grenzen und Regeln nicht eingehalten werden und Konflikte gewaltfrei zu lösen;
lernen Kinder, Probleme eigenständig zu lösen; wird das Eigentum der Kinder wertgeschätzt; werden Informationen über die Kinder und ihre Familien vertraulich behandelt und datenschutzrechtliche Bestimmungen eingehalten. Haben Schulkinder die Möglichkeit, ihre Freizeit eigenverantwortlich zu gestalten und Freundschaften außerhalb der Institution zu pflegen; werden religiöse Rituale praktiziert, die das Leben strukturieren.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte bestimmen die Rechte der Kinder  das pädagogische und das politische Handeln

Im kath. Familienzentrum erfahren die Kinder, dass sie Rechte haben und wie sie Recht bekommen. Sie lernen dabei ihre Rechte kennen und selbst so zu handeln, dass sie die Rechte der anderen nicht verletzen.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

Haben alle Kinder die gleichen Rechte und wird kein Kind benachteiligt; Haben alle Kinder ein Recht darauf, ihre Meinung zu sagen und werden bei den für sie relevanten Entscheidungen ausreichend informiert und beteiligt; stehen die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Kinder im Vordergrund und prägen den Alltag; wird das Recht auf Bildung eingelöst und haben alle Kinder ein Recht darauf, so viel zu lernen wie möglich; wirken Kinder an der Gestaltung der Räum mit; werden Regeln für den Umgang untereinander gemeinsam mit den Kindern entwickelt; erfolgt mit den Kindern eine bewusste und gerechte Aufteilung von Diensten und Pflichten;
engagieren sich Kinder in sozialen Projekten für Benachteiligte; wird sich für die Umsetzung der Kinderrechte in Kirchengemeinde und Gemeinwesen eingesetzt.
 

Das kath. Familienzentrum Bergheim Mitte bestärkt Kinder in dem ihnen eigenen Bedürfnis zum Experimentieren und Forschen und in ihrer Suche nach Sinn und Orientierung

Im katholischen Familienzentrum wird das selbsttätige Bemühen des Kindes, sich ein Bild von der Welt zu machen, unterstützt und bestärkt. Dazu gehört selbstverständlich der naturwissenschaftliche Zugang zur Welt. Kinder erfahren hier Zusammenhänge über Ursache und Wirkung in ihrer Alltagswelt. Im katholischen Familienzentrum werden Kinder darin unterstützt, Sinn und Orientierung für ihr Leben zu finden. Mit den Kindern gemeinsam wird nach tragfähigen Antworten in Bezug auf Lebensfragen gesucht. Kinder erhalten Anregungen, sich tiefergehender mit der Welt zu beschäftigen als das, was man messen und wiegen kann.

 Im katholischen Familienzentrum Bergheim Mitte

ist es Kindern möglich zu forschen und zu experimentieren; entdecken Kinder Wirklichkeitsbereiche, die sie umgeben, gemeinsam; dazu gehören unter anderem die Religion, Natur, Kunst, Naturwissenschaften; stehen den Kindern vielfältige Materialien für das handwerkliche, technische und gestalterische Arbeiten zur Verfügung; wird das Fragen der Kinder gefördert; werden die Versuche der Kinder, die Welt zu erklären, wertgeschätzt; sind die pädagogischen Mitarbeiterinnen bereit, sich mit den Kindern auszutauschen und mit ihnen zu lernen; wird den Kindern der Zusammenhang von Ursache und Wirkung vermittelt; haben Kinder die Möglichkeit zum Philosophieren und Theologisieren; erfahren Kinder Märchen als Sinngeschichten können sich Kinder mit Vorbildern auseinandersetzen.
 

Im katholischen Familienzentrum Bergheim Mitte werden die kindliche (Selbst-) Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit gefördert.

Im katholischen Familienzentrum wird die Wirklichkeit durch authentische Erfahrungen, die die Kinder mit ihrer gesamten Person machen, erschlossen. Dies ist in einer Zeit, in der Kinder die Welt oft nur noch aus zweiter Hand auf dem Fernseh- oder Computerbildschirm erfahren, besonders wichtig. Für Kinder stellt  die sinnliche Wahrnehmung den Zugang zur Welt dar. Sie ist die Wurzel jeder Erfahrung, durch die sie sich ein Bild von der Welt machen.

Im katholischen Familienzentrum Bergheim Mitte

steht die Schulung aller Sinne im Vordergrund; lernen Kinder, eigene Gefühle wie Trauer, Angst, Wut, Enttäuschung und Freude auszudrücken sowie die Gefühle anderer Kinder zu respektieren; wird das kindliche Einfühlungsvermögen gefördert; spielt die Förderung der sprachlichen Kompetenz - insbesondere bei Kindern mit Mirgrationshintergrund - eine wichtige Rolle; wird die Lust der Kinder am Erzählen gefördert und Kindern ausreichend Raum gegeben, ihre Gefühle und Befindlichkeiten auszudrücken; lernen die Kinder eine Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationsformen kennen und üben diese ein; gibt es einen verantwortlichen Umgang mit Medien.
 

Bereich Eltern und Familien

 …wird wahrgenommen,

dass sich die Formen des familiären Lebens und die Anforderungen der Erwerbstätigkeit von Eltern verändern. Daraus ergibt sich ein differenzierter Bedarf, dem sich die Kindertageseinrichtungen stellen müssen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass viele Eltern die Rolle von Kunden einnehmen. Sie vergleichen die Angebote und Profile  von Kindertageseinrichtungen und prüfen, welche Einrichtung ihren Vorstellungen und Erwartungen am ehesten entspricht. Auch stellen die pädagogischen Mitarbeiterinnen fest, dass viele Eltern in Fragen der Erziehung ihrer Kinder Unterstützung brauchen.

 …wird davon ausgegangen,

dass Eltern ihre Verantwortung für ihre Kinder ernst nehmen. Sie werden von den pädagogischen Mitarbeiterinnen in katholischen Kindertageseinrichtungen als Experten der Erziehung ihrer Kinder anerkannt und wertgeschätzt. Um Eltern bei der Umsetzung ihrer vielfältigen Lebensentwürfe zu unterstützen, zeigt das katholische Familienzentrum Bergheim Mitte sich mit den Familien solidarisch.

 …wird so gehandelt,

dass Eltern die Arbeit der pädagogischen Mitarbeiterinnen für sich als Unterstützung, Entlastung und Bereicherung erleben. Da sowohl die Familie als auch die Kindertageseinrichtung einen prägenden Einfluss auf die Kinder haben, wird in einem kath. Familienzentrum eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern realisiert. In diesem Sinne werden Eltern umfassend an der (religions-) pädagogischen Arbeit sowie in die Entwicklung der Angebote im kath. Familienzentrum Bergheim Mitte umfassend einbezogen. Das kath. Familienzentrum wird so zu einem Ort christlicher Erziehung und christlicher Gemeinschaft.

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte bietet Eltern aus ihrer christlichen und professionellen Grundhaltung eine Dienstleistung an

Das Familienzentrum zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum Wohl des Kindes und seiner Familie eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern anstreben. Grundlage hierfür ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung, in der nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern emotionale Sicherheit erfahren. Im Kontakt mit den pädagogischen  Mitarbeitern/innen und dem Rechtsträger fühlen Eltern sich ernst genommen und respektiert.

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden Eltern als Experten der Erziehung ihrer Kinder anerkannt und erhalten in allen Fragen und Anliegen Unterstützung, wenn sie diese brauchen und wünschen; werden Eltern als Kunden respektiert, die berechtigte Erwartungen an das Angebot im Familienzentrum haben.; verhalten sich die Mitarbeiterinnen den Eltern gegenüber freundlich, entgegenkommend und verlässlich;
ist es Eltern möglich, mit anderen Eltern Kontakte zu pflegen;  ist es Eltern möglich, sich in allen Belangen vertrauensvoll an die pädagogischen Mitarbeiterinnen zu wenden; werden die Kommunikation und der Kontakt zwischen den Eltern gefördert; stehen Eltern Möglichkeiten zur Verfügung, Beschwerden vorzubringen, die zeitnah bearbeitet werden.
 

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte orientiert sich am Bedarf der Eltern

Katholische Familienzentren zeichnen sich dadurch aus, dass sie innovative, bedarfsgerechte und damit für Familien bereichernde Angebote bereithalten. Um auf den differenzierten Bedarf von Familien adäquat reagieren zu können, werden geeignete Instrumente der Bedarfsermittlung eingesetzt. Die Ergebnisse beeinflussen das Dienstleistungsangebot, so dass Eltern bei der Realisierung ihrer individuellen Lebensentwürfe unterstützt werden.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden regelmäßig Bedarfsanalysen durchgeführt; werden Familien dazu ermuntert, ihren Bedarf zu artikulieren; dient die systematische Auswertung der Bedarfsanalysen dazu, die Arbeit im Familienzentrum zu prüfen, weiterzuentwickeln und in der gesamten Einrichtung zu verbessern; werden die Ergebnisse der Bedarfanalysen und Vereinbarungen darüber, wie mit diesen Ergebnissen umgegangen wird, dokumentiert und den Eltern mitgeteilt; besteht ein hoher Grad an Übereinstimmung zwischen dem Angebot der Einrichtung und den Erwartungen der Familien.
 

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte beteiligt Eltern umfassend

Kath. Familienzentren sind Orte der Familien. Eltern werden an allen Prozessen beteiligt. Ihre Meinungen werden in die Entscheidungsprozesse der Einrichtung einbezogen. Auf diese Weise übernehmen Eltern Verantwortung für die Arbeit des Familienzentrums und gestalten dieses aktiv mit.

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden Lern- und Erziehungsziele mit den Eltern regelmäßig abgestimmt;
werden Eltern regelmäßig über die Arbeit und über die Entwicklung informiert;
wird die Arbeit von Elterngremien unterstützt;
stehen Eltern ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung, sich untereinander auszutauschen, Meinungen abzustimmen und die Arbeit aktiv mitzugestalten;
gibt es offene Treffpunkte und Beratungsmöglichkeiten;
werden vertrauliche Informationen von Eltern diskret behandelt.
 

Das Katholische Familienzentrum Bergheim Mitte strebt eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Familien an.

Das Katholische Familienzentrum Bergheim Mitte versteht sich als Partner der Eltern in der Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder. Wir wissen um den prägenden Einfluss des Familiensystems und der Einrichtung. Deshalb bieten wir Familien eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft an, damit zum einen der Übergang zwischen Familie und Einrichtung gelingt. Zum anderen können sich beide Systeme ihre Kompetenzen zum Wohl der Kinder und der Familien gegenseitig zur Verfügung stellen.

Im Katholischen Familienzentrum Bergheim Mitte

wird die Verantwortung für Erziehung und Bildung gemeinsam mit den Eltern wahrgenommen; wird die Eingewöhnungsphase zum Wohl des Kindes- wenn möglich gemeinsam mit den Eltern- gestaltet; wird die Erziehungskompetenz der Eltern gestärkt;  können Eltern ihre Fähigkeiten und Ressourcen in die Arbeit der Kindertageseinrichtung einbringen; können Eltern sich durch Hospitationen ein eigenes Bild von der Arbeit des Familienzentrum und der Kindertageseinrichtung machen; ist die Unterstützung der Eltern in ein Netzwerk anderer Einrichtungen und Dienste eingebunden, an die bei besonderen Bedarfslagen auch weitervermittelt werden kann;
erhalten Eltern- bei eigenem Wunsch- Unterstützung und Beratung bei Erziehungsschwierigkeiten.
 

Bereich Kirchengemeinde – Seelsorgebereich

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

 … wird wahrgenommen,

dass das Eingebundensein des Familienzentrums in die Kirchengemeinden und den Seelsorgebereich eine zentrale Rolle spielt. In Zeiten der Umstrukturierung der Pastoral und Schaffung neuer Seelsorgeeinheiten bedarf diese Einbindung eines dauerhaften Engagements und einer abgestimmten Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen. Insbesondere kommt es dabei auf die Identifikation der jeweiligen Kirchengemeinde mit der Einrichtung an. Zunehmende Erwartungen, auf die das Familienzentrum reagieren muss, können nicht ohne Unterstützung und die Kompetenz der Kirchengemeinde sowie verschiedener Kooperationspartner erfüllt werden. So entwickeln sich Familienzentren zu Orten, an denen Kinder, Familien und Gemeinden miteinander in Kontakt treten und sich gegenseitig bereichern.

 Im katholischen Familienzentrum Bergheim Mitte

…wird wahrgenommen,

dass das Eingebundensein des Familienzentrums in die Kirchengemeinde und den Seelsorgebereich eine zentrale Rolle spielt. In Zeiten der Umstrukturierung der Pastoral und der Schaffung neuer Seelsorgeeinheiten bedarf diese Einbindung eines dauerhaften Engagements und einer abgestimmten Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen. Insbesondere kommt es dabei auf die Identifikation der jeweiligen Kirchengemeinde mit der Einrichtung an. Zunehmende Erwartungen, auf die Familienzentren reagieren müssen, können nicht ohne Unterstützung und die Kompetenz der Kirchengemeinde erfüllt werden. So entwickeln sich  Familienzentren zu Orten, an denen Kinder, Familien und Gemeinde miteinander in Kontakt treten und sich gegenseitig bereichern.

… wird davon ausgegangen,

dass Familienzentren eine Brückenfunktion zwischen Gesellschaft und Kirchengemeinde übernehmen, weil sie einerseits einen staatlichen Auftrag übernehmen. Anderseits sind sie Bestandteil der Kirchengemeinden und deren Entwicklung. Sie bilden einen Ort des Austausches und der gegenseitigen Hilfe. Famileinzentren bieten so einen Lebensweg und einen Erfahrungs- und Lernort für den Glauben. Sie sind offen für die Zusammenarbeit mit allen, denen das Wohl der Kinder und ihrer Familien am Herzen liegt.

… wird so gehandelt,

dass die Chancen der Einbindung des Familienzentrums in die Kirchengemeinde genutzt werden. Das bedeutet, dass ihre Arbeit so vernetzt wird, dass Kinder und Familien in ihrer Mitte eine helfende und eine feiernde Gemeinschaft erfahren. Kirchengemeinden und Familienzentren bieten gemeinsam eine familienunterstützende und familienbereichernde Dienstleistung. Sie fördern und schaffen Lebensbedingungen für die körperliche, geistige, soziale und religiöse Entwicklung der Kinder und ihrer Familien.

Kirchengemeinden engagieren sich für ihr Familienzentrum

Kirchengemeinden wissen, dass sie Verantwortung für das Familienzentrum tragen. Sie identifizieren sich mit der Einrichtung und stellen ihre Ressourcen als Unterstützung für die Arbeit der pädagogischen Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Gleichzeitig sind kath. Familienzentren ein Erfahrungs- und Lernort des Glaubens für Kinder, Eltern und Gemeinde.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

wird die Kirchengemeinde dazu eingeladen, ihren diakonischen und pastoralen Auftrag gegenüber den Menschen wahrzunehmen;
stellen sich Kirchengemeinde und Mitarbeiterinnen gegenseitig ihre Kompetenzen zur Verfügung; finden regelmäßig Begegnungen zwischen den Verantwortlichen der Kirchengemeinden und den Mitarbeiterinnen statt; sind die Belange des Familienzentrum regelmäßig fester Bestandteil der Tagesordnungen in relevanten Gremien der Kirchengemeinden; werden die Mitarbeiterinnen durch die Kirchengemeinde bei ihrem Engagement für Kinder und ihre Familien in besonderen Bedarfslagen unterstützt.
 

Das Kath. Familienzentrum versteht sich als Teil der Kirchengemeinde und bringt sich in das Gemeindeleben ein

Eltern vertrauen kath. Familienzentren ihre Kinder an. Damit wird die Einrichtung zu einer „diakonischen Außenstelle der Kirchengemeinde“. Diakonie als ein Grundvollzug der Kirche wird hier für die Kinder und Angehörigen erfahrbar. Die Einrichtungen sind offen zur Kirchengemeinde hin und verwurzelt in den anderen Grundvollzügen: der Verkündigung der Liebe Gottes, der Feier im Gottesdienst und in der geschwisterlichen Gemeinschaft. Sie engagieren sich darüber hinaus in der Kirchengemeinde. Dabei berücksichtigt sie die Interessen und Bedarflagen der Kinder und ihrer Familien. Ihr Einsatz zum Wohle der Kinder und ihrer Familien wird vernetzt mit den Angeboten der Kirchengemeinde.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

sind die Einrichtungen, die Gruppierungen, Verbände und Gremien der Kirchengemeinde mit den jeweiligen Ansprechpartnern allen Mitarbeiterinnen bekannt; sie kooperieren mit diesen und stellen ihnen ihre Erfahrungen und Kompetenzen zur Verfügung.
kennen die Mitarbeiterinnen die Angebote der Caritas und die anderer Einrichtungen, die Gruppierungen, Verbände und Gremien im Umfeld der Kirchengemeinde und können diese bei Bedarf an die Eltern vermitteln;
ist die Mitwirkung an Festen und Feiern der Kirchengemeinde geregelt;
werden mit den Familien und anderen Gemeindemitgliedern Kindergottesdienste und Familiengottesdienste gefeiert;
ist die Mitarbeit der pädagogischen Mitarbeiterinnen in relevanten Gremien der Kirchengemeinde gesichert.
 

Das Kath. Familienzentrum ist ein Ort der Gastfreundschaft für alle Menschen

Jeder Mensch ist von Gott geschaffen, angenommen und geliebt. Die Mitarbeiterinnen im kath. Familienzentrum gehen deshalb im Bewusstsein ihrer eigenen Identität auf alle Menschen zu. Sie wissen, dass alle Menschen von Gott gerufen sind, auch wenn diese sich dem Ruf auf unterschiedliche Weise öffnen.

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden Kinder und Familien anderer Religionsgemeinschaften oder Kinder und Familien, die ohne lebendigen Bezug zum Glauben aufwachsen, aufgenommen; wird auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der unterschiedlichen Religionen, denen sich die Familien zugehörig führen, wertschätzend eingegangen soweit dies mit den religiösen und pädagogischen Grundlagen des Familienzentrums in Einklang zu bringen ist; verfügen die pädagogischen Mitarbeiterinnen über Basiswissen bezüglich des Dialogs der Religionen und bilden sich in diesem Bereich für ihre Arbeit weiter; findet ein Dialog mit Menschen aus anderen Religionsgemeinschaften und mit Menschen, die keiner Religionsgemeinschaft angehören, statt.
 

Bereich Sozialraum

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

 …wird wahrgenommen,

dass sich die Zusammensetzung unserer Gesellschaft immer stärker ausdifferenziert, und das die Bedarfslagen, Interessen und Wünsche der Menschen aufgrund unterschiedlicher Lebensbedingungen immer komplexer werden. Dabei wird festgestellt, dass katholische Familienzentren zunehmend gefragt sind, auf die verschiedenen bedarfslagen von Kindern und Familien mit angemessenen Angeboten zu reagieren.

 … wird davon ausgegangen,

das hinreichende Antworten auf die Lebenssituation der Menschen dann gelingen. Wenn deren Interessen und Wünsche im Mittelpunkt stehen. Dabei ist es unabdingbar, dass sie bei der Veränderung und Gestaltung ihrer jeweils eigenen Lebensbedingungen aktiv mitwirken. Demzufolge sind die Menschen, die im unmittelbaren Umfeld katholischer Familienzentren leben, nicht nur Nutzer von Angeboten der Familienzentren. Ihre Lebensverhältnisse werden sich dann spürbar verändern, wenn sie aktiv und selbstbestimmt ihren Sozialraum mitgestalten. Sozialraum wird dabei verstanden als Wohn- und Lebensort der Menschen.

 … wird so gehandelt,

dass die Träger und die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Initiatoren einer gerechten und solidarischen Gesellschaftsentwicklung sind, die innerhalb des Sozialraums einen öffentlichen und sozialpolitischen Auftrag erfüllen. Dabei orientieren sie sich an der Lebenswirklichkeit von Kindern und deren Familien in ihrem Umfeld und leisten einen diakonischen Dienst. Auf diese Weise machen sich die Verantwortlichen im katholischen Familienzentrum stark für die Rechte derer, die in einer ökonomisch geprägten Gesellschaft an den Rand geraten.

 Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte kennen und wertschätzen die Bedarfe, Interessen und Wünsche der Menschen.

Träger und Mitarbeiter/innen im kath. Familienzentrum verstehen sich als Mitverantwortliche für einen kinder- und familienfreundlichen Sozialraum. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, kennen sie die Bedarfe und Wünsche der Kinder und Familien. Sie treten diesen respektvoll gegenüber.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden in regelmäßigen Abständen mit den Eltern deren Bedarfe, Interessen und wünschen mit Blick auf ihr Wohnumfeld thematisiert.
Engagieren sich die pädagogischen Mitarbeiter/innen dafür, dass in regelmäßigen Abständen Gespräche mit relevanten Bezugspersonen von Kindern und deren Eltern stattfinden, um einen erweiterten Blick auf die Lebenssituation der Menschen im Sozialraum zu erhalten; relevante Bezugspersonen können beispielsweise Kinderärzte und Lehrer sein;
Werden die von Behörden und anderweitigen Institutionen des Sozialraums zur Verfügung gestellten soziodemografischen Daten ausgewertet;
Ist es den Trägern und den pädagogischen Mitarbeiter/innen ein wichtiges Anliegen, die wirtschaftliche Situation der Familien in ihrem Familienzentrum, deren Wohn- und Bildungssituation sowie deren Familienstruktur zu kennen und diese zu berücksichtigen;
Nehmen die pädagogischen Mitarbeiter/innen die Sorge, Fragen und Stärken der Kinder und Eltern einfühlsam wahr;
Werden Kinder und deren Familien mit ihrer jeweiligen Lebenssituation vorbehaltslos angenommen und deren Bedürfnisse und Interessen respektiert.
 

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte unterstützt das Engagement der Eltern innerhalb des Sozialraums

Durch die Sozialraumorientierung des katholischen Familienzentrums werden Menschen darin unterstützt, ihre Lebensbedingungen aktiv mitzugestalten und am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilzuhaben. Sozialraumorientierung setzt dabei eine wertschätzende Haltung voraus.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

Kennen die pädagogischen Mitarbeiter/innen die Stärken und Potenziale der Kinder und ihrer Eltern; wird die aktive Mitwirkung von Kindern und Eltern am Gestaltungsprozess des Sozialraums unterstützt; unterstützen die pädagogischen Mitarbeiter/innen mit ihren Trägern die Eltern dabei, in Gremien und Arbeitsgruppen für lokale Entwicklungen wie zum Beispiel fachliche Kooperationszirkel für stadtteilbezogene Veränderungsprozesse mitzuwirken; Bieten die Träger und die pädagogischen Mitarbeiter/innen den Eltern Räume und weitere Ressourcen an, um Besprechungen und Veranstaltungen durchführen zu können; kenne die pädagogischen Mitarbeiter/innen die verantwortlichen Akteure innerhalb der Kommunalverwaltung, der Kirche sowie der Caritas und vermitteln den Eltern entsprechende Kontakte.
 

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte kooperiert innerhalb des Sozialraums und arbeitet vernetzt

Kooperation und Netzwerkarbeit auf kommunaler Ebene tragen dazu bei, Eigeninitiative zu unterstützen und die vorhandenen Ressourcen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen im Sozialraum zu nutzen. Aus diesem Grund arbeiten die verantwortlichen im Katholischen Familienzentrum partnerschaftlich mit den lokalen Akteuren der kinder- und Familienpolitik zusammen.

Im katholischen Familienzentrum Bergheim Mitte

 Engagieren sich die pädagogischen Mitarbeiter/innen gemeinsam mit ihren Trägern für gute Lebensbedingungen von Familien und Kindern in relevanten kommunalpolitischen Gremien;
Kennen die Verantwortlichen die Ressourcen des Sozialraums und mögliche Kooperationspartner in anderen caritativen, kirchlichen und kommunalen Einrichtungen und arbeiten mit diesen zusammen;
Weisen die pädagogischen Mitarbeiter/innen je nach Bedarf auf andere kirchliche und    nichtkirchliche Angebote im Sozialraum hin, einschließlich der caritativen Beratungsdienste sowie der ehrenamtlichen Angebote und Initiativen.
Werden ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter/innen anderer caritativer, kirchlicher und kommunaler Dienste des Sozial- und Gesundheitssystems in die Arbeit einbezogen.

Bereich Träger und Leitung

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

 … wird wahrgenommen,

dass Menschen sich haupt-, neben- und ehrenamtlich in und für die Einrichtung engagieren. Für das zielgerichtete Engagement ist eine kontinuierliche Begleitung und Reflexion der Arbeit erforderlich. Gleichzeitig sind Strukturen hilfreich, die den Handelnden einen Rahmen geben und die ihnen ein hohes Maß an Sicherheit für ihr Tun gewährleisten.

 … wird davon ausgegangen,

dass Gott  jeden Menschen liebt. Gott beruft Menschen dazu, diese Botschaft durch ihr Leben weiterzugeben und andere auf ihrem Lebensweg zu begleiten. In diesem Bewusstsein übernimmt das Familienzentrum Verantwortung für die ihnen anvertrauten Menschen. Das Kath. Familienzentrum versteht sich immer auch als Gemeinschaft, die einander trägt. Diese Überzeugungen finden ihren Ausdruck in der Dienstgemeinschaft innerhalb der Einrichtung. Die Hauptverantwortung für das Familienzentrum obliegt dabei dem Träger.

 … wird so gehandelt,

dass die Arbeit durch ein funktionierendes Führungs- und Leitungssystem getragen wird. Innerhalb der Trägerschaft erklären sich eine oder mehrere Personen für die Übernahme der Aufgaben des Trägers verantwortlich. Dabei sind die unterschiedlichen Verantwortungsbereiche des Rechtsträgers und der Leiterin definiert und bekannt. Für die Zusammenarbeit mit den beteiligten Kooperationspartnern werden die Rechtsverhältnisse und Zuständigkeiten in Kooperationsvereinbarungen klar definiert.

  Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte richtet seine Arbeit an einem Leitbild aus

Das kath. Familienzentrum gestaltet seine Arbeit durch ein am christlichen Glauben und an den gesetzlichen Grundlagen ausgerichteten Selbstverständnis. Dieses ist nach außen sichtbar und transparent. Grundlage für das Selbstverständnis ist das Leitbild für die Kindertagesstätte St. Remigius, das mit dem gesamten Team entwickelt wurde. Aus diesem ergeben sich konkrete Ziele für die gesamte Arbeit, die operationalisiert und überprüfbar sind. Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte
sind Leitbild und Ziele allgemein bekannt;
arbeiten Träger, die Leitung und die Mitarbeiterinnen auf der Grundlage des Leitbildes und der daraus abgeleiteten Ziele;
sind die gesetzlichen Grundlagen vorhanden, bekannt und werden eingehalten;
werden Leitbild, Ziele und der Erreichungsgrad der Ziele regelmäßig bewertet und gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten festgelegt und dokumentiert.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte wird eine Dienstgemeinschaft gelebt

Im kath. Familienzentrum setzen der Träger, die Leitung und die Mitarbeiterinnen eine Dienstgemeinschaft um, die sich durch Teamarbeit, gegenseitigen Respekt und Aufmerksamkeit dem anderen gegenüber auszeichnet. Jeder trägt mit seinem spezifischen Aufgabenbereich als Teil des Familienzentrums zur Dienstgemeinschaft bei und gestaltet diese verantwortungsvoll mit.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

gibt es ein gemeinsames Verständnis über die Dienstgemeinschaft; wird das Arbeiten im Team geplant und reflektiert; wird die Mitarbeitervertretung (MAV) gemäß den örtlichen Gegebenheiten und den einschlägigen Vorgaben in die Arbeit einbezogen.
 

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte nimmt der Rechtsträger seine Führungsverantwortung wahr

Der Erfolg des Familienzentrums ist davon abhängig, dass sich der Rechtsträger für die Einrichtung engagiert. Seine Aufgabe ist es, die Letztverantwortung für die Arbeit zu übernehmen und durch eindeutige Führungsstrukturen zum Gelingen der Arbeit beizutragen.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

benennt der Rechtsträger eine oder mehrere Personen, die für das Familienzentrum verantwortlich sind: Herr Pastor Theo Brockers und Frau Monika Haas; übernimmt der Rechtsträger die Verantwortung für das Familienzentrum und stellt die Erfüllung des gesetzlichen Förderauftrags sicher; hat der Rechtsträger eine verantwortliche Person für die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung benannt, wird von ihr informiert und unterstützt deren Tätigkeit; tellt der Rechtsträger sicher, dass interne Begutachtungen (interne Audits) regelmäßig durchgeführt werden; stellt der Rechtsträger die Vorraussetzung für eine kontinuierliche Personalentwicklung sicher; sind Entscheidungskompetenzen und Verantwortlichkeiten zwischen dem Rechtsträger und der Leitung eindeutig geklärt; stellt der Rechtsträger sicher, dass eine neue Leiterin in ihre Aufgaben eingeführt wird; findet mindestens einmal jährlich zwischen dem Träger und der Leiterin ein Zielvereinbarungsgespräch statt; sind alle Aufgaben, die von externen Personen durchgeführt werden, bekannt, dokumentiert und werden bewusst zur Kenntnis genommen; sind Führungsgrundsätze des Trägers allen Mitarbeiterinnen bekannt; findet zwischen den Mitarbeiterinnen, der Leiterin und dem Träger ein regelmäßiger Austausch über die Arbeit und die Zukunft der Einrichtung statt; werden mindestens einmal im Jahr alle bekannten Informationen über die Einrichtung zusammengetragen, systematisch ausgewertet und dokumentiert; stellt der Rechtsträger sicher, dass die pädagogischen Mitarbeiterinnen in Notfällen angemessen reagieren können; wird die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen vom Träger gemeinsam mit der Leiterin sorgfältig geplant und durchgeführt.
 

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte setzt die Leiterin eine aktive Personalpolitik um

An das Kath. Familienzentrum werden unterschiedliche Anforderungen herangetragen, die Mitarbeiterinnen immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Um den unterschiedlichen Anforderungen entsprechen zu können, übernimmt die Leiterin im Auftrag des Trägers die Verantwortung dafür, dass Mitarbeiterinnen die Möglichkeit haben, ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden Leitungsaufgaben bewusst und kompetent wahrgenommen; übernimmt die Leiterin die Verantwortung für das Personalmanagement kennt die Leiterin die Stärken und Schwächen ihrer Mitarbeiterinnen; werden neue Mitarbeiterinnen adäquat eingearbeitet; trägt die Leiterin die Verantwortung dafür, dass alle Mitarbeiterinnen ihre Aufgaben kennen; werden regelmäßig Gespräche zwischen der Leiterin und allen Mitarbeiterinnen geführt, in denen ihre Arbeit ausgewertet, Entwicklungsmöglichkeiten gesucht und ihr Fortbildungsbedarf ermittelt wird; werden Fortbildungen angeboten, die die Interessen der Mitarbeiterinnen berücksichtigen und die dazu führen, die von der Einrichtung definierten Ziele zu erreichen; finden mindestens einmal jährlich zwischen Leiterin und allen Mitarbeiterinnen Zielvereinbarungsgespräche statt; sorgt die Leiterin dafür, dass Mitarbeiterinnen im Bedarfsfall ein angemessenes Beratungsangebot in Anspruch nehmen; werden vom Träger und von der Leiterin ausreichend Vor- und Nachbereitungszeit für die Mitarbeiterinnen bereitgestellt; werden Entscheidungsprozesse geplant, alle verfügbaren Informationen genutzt und die Mitarbeiterinnen größtmöglich beteiligt; kennt die Leiterin den Stand der Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und fördert diese nachhaltig.
 

Bereich Personal

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

 … wird wahrgenommen,

dass die Anforderungen an Familienzentren und damit auch an das Personal kontinuierlich steigen. Dies führt zu einer größeren Komplexität der Arbeit und zu höheren Qualitätsansprüchen. Trotz ihrer Professionalität, ihrer Motivation und ihres Engagements erleben Erzieherinnen, dass es nicht immer leicht fällt, den vielfältigen und oftmals widersprüchlichen Anforderungen in ihrem Arbeitsfeld gerecht zu werden.

 … wir davon ausgegangen,

dass sich die pädagogischen Mitarbeiterinnen mit ihrer ganzen Person einbringen. Dazu gehören neben ihren fachlichen Kompetenzen auch ihre Lebenserfahrungen und die daraus entstehende Haltung, das Wohl der Kinder durch eine liebevolle, wertschätzende und freiheitsgewährende Erziehung sicherzustellen. Diese Haltung, die sich am Evangelium Jesu Christi orientiert, spielt auch in der Beziehung zu den Familien sowie im Team eine wichtige Rolle.

 …wird so gehandelt,

dass die pädagogischen Mitarbeiterinnen auf der Grundlage des Leitbildes ihrer Einrichtung ihren staatlichen und kirchlichen Auftrag zum Wohle der Kinder und deren Familien erfüllen. Dazu ist es notwendig, dass sie sich mit den unterschiedlichen Erwartungen, die an sie herangetragen werden, auseinandersetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen, um zielgerichtet aus einem „Geist“ heraus zu handeln, der sich am Evangelium orientiert. Die Mitarbeiterinnen werden dabei von ihren Trägern anerkannt und wertgeschätzt. Darin liegt eine wesentliche Voraussetzung dafür, selbst Wertschätzung weiterzugeben.

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte arbeiten qualifizierte Mitarbeiter/innen

Mitarbeiterinnen im Familienzentrum bringen ihre beruflichen und persönlichen Fähigkeiten in die Arbeit ein und werden darin kompetent unterstützt. Diese Fähigkeiten müssen immer wieder auf der Grundlage neuer Erfahrungen reflektiert und weiterentwickelt werden. Die Mitarbeiterinnen verstehen Aus-, Fort- und Weiterbildung als selbstverständlichen Teil der Arbeit und nutzen diese Maßnahmen regelmäßig und zielgerichtet. Der Qualifizierungsbedarf aus Sicht des Familienzentrums und die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen werden angemessen berücksichtigt.

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

nehmen alle Mitarbeiterinnen, die mit Familien zu tun haben, regelmäßig an internen und externen Qualifizierungen teil, wird der Qualifizierungsbedarf für alle Mitarbeiterinnen erhoben, ein entsprechender Qualifizierungsplan erstellt und die Teilnahme an den Maßnahmen dokumentiert, werden Inhalte von Qualifizierungsmaßnahmen innovativ genutzt und konsequent umgesetzt, wird der Erfolg von Qualifizierungsmaßnahmen durch die Mitarbeiterinnen und die Leitung bewertet, nehmen alle Mitarbeiterinnen aktiv an regelmäßig stattfindenden Personalgesprächen teil.
 

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte engagieren sich die Mitarbeiter/innen für ihre Ziele

Die Mitarbeiterinnen kennen die Ziele ihres Familienzentrums. Sie setzen sich mit diesen auseinander, um eine hohe Identifikation mit der Arbeit ihres Familienzentrums zu erlangen. Sie engagieren sich für die Ziele und setzen diese in ihrem Verantwortungsbereich um. Dies erfolgt auf der Grundlage einer christlichen Grundhaltung. Mögliche Zielkonflikte werden benannt und nach Lösungen gesucht.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

übernehmen Mitarbeiterinnen Verantwortung für Ziele der Einrichtung und dafür, dass diese umgesetzt werden; werden Entscheidungen transparent getroffen; werden Konflikte angesprochen, analysiert und lösungsorientiert ausgetragen; bei Bedarf kann eine externe Unterstützung eingefordert werden; werden Dienstbesprechungen effektiv und effizient durchgeführt;
werden Vor- und Nachbereitungszeiten von den Mitarbeiterinnen dafür genutzt, die angestrebten Ziele zu erreichen und die praktische Arbeit nachhaltig zu unterstützen.
 

 Im Katholischen Familienzentrum arbeiten die Mitarbeiterinnen im Team zusammen

Im katholischen Familienzentrum beteiligen sich die Mitarbeiterinnen an der Teamarbeit, indem sie ihre unschiedlichen Talente einbringen. Diese Vielfalt bereichert nicht nur die Zusammenarbeit im Team. Sie entlastet auch und bietet die Chance, auf komplexe Anforderungen angemessen zu reagieren. In regelmäßigen Besprechungen wird auf der Grundlage eines fachlichen Austausches die gemeinsame Arbeit geplant und reflektiert. Diese Besprechungen dienen auch dazu, die Teamkultur weiterzuentwickeln.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

bringen sich die Mitarbeiterinnen mit ihren Fähigkeiten in die Teamarbeit ein;
beteiligen sich die Mitarbeiterinnen aktiv an den Besprechungen,
werden Besprechungen gut vorbereitet sowie effektiv und effizient durchgeführt und protokolliert;
wird eine Teamkultur (weiter)entwickelt, die sich durch Wertschätzung, Anerkennung gegenseitiger Unterstützung auszeichnet;
werden Informationen verlässlich ausgetauscht und für die Arbeit genutzt.
 

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte engagiert sich verantwortungsvoll als Ausbildungsstätte

Das Familienzentrum leistet in Zusammenarbeit mit Fachakademien für Sozialpädagogik, Hochschulen und Universitäten einen gesellschaftlichen Beitrag zur Ausbildung von Pädagoginnen. Sie sind  kompetente und engagierte Praxispartner und tragen zum Erfolg der Ausbildung bei. Praktikanten/innen werden im kath. Familienzentrum qualifiziert angeleitet.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden Anleitungsgespräche für Praktikanten/innen von Verantwortlichen regelmäßig vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet;
wird eine Lernkultur gepflegt, die zum Fragen anregt und Antworten ermöglicht und das gegenseitige voneinander Lernen fördert;
findet ein partnerschaftlicher und engagierter Austausch mit den Fachschulen, Fachakademien, Hochschulen und Universitäten statt.
 

Bereich Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

 Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

 … wird wahrgenommen,

dass sich Familien, Mitarbeiter/innen und Träger mit einem kontinuierlichen Wandel auseinander zu setzen haben. Gesellschaftliche Veränderungen tragen dazu bei, dass das Familienzentrum seine Arbeit regelmäßig prüft und gegebenenfalls anpassen muss. Die Möglichkeit, Veränderungsprozesse zu steuern, sichert langfristig die Qualität der Arbeit und wird als Chance für das Familienzentrum verstanden.

 … wird davon ausgegangen,

dass Gott den Menschen auf Entwicklung hin angelegt hat. Er hat ihm die Möglichkeit gegeben, die Welt so zu gestalten, dass menschliches Leben gelingen kann. Auf der Grundlage dieser Überzeugung werden Neuerungen und Weiterentwicklungen gefördert.

 … wird so gehandelt,

dass die Bedürfnisse und Erwartungen von Familien, Mitarbeitern/innen, Träger und Gesellschaft bekannt sind. Dabei werden Entscheidungen über die Art und den Umfang des Dienstleistungsangebotes so getroffen, dass sie für alle Beteiligten transparent sind und die unterschiedlichen Interessen angemessen berücksichtigt werden. Die Entwicklung von Qualität erfolgt zielgerichtet und nutzt bewährte Instrumente. Qualitätsentwicklungen werden im Sinne der Nachhaltigkeit umgesetzt, dokumentiert und langfristig gesichert.

Das kath. Familienzentrum Bergheim Mitte verbessert seine Praxis und seine Konzeption kontinuierlich

Mitarbeiterinnen und Rechtsträger des kath. Familienzentrums verstehen sich als lebenslang Lernende. Sie fragen aktiv  nach Verbesserungsvorschlägen von Familien, Kolleginnen und Kooperationspartnern und entwickeln die Qualität ihrer Arbeit kontinuierlich weiter. Sie verstehen Verbesserungsprozesse als wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele, die ihrer Arbeit zugrunde liegen.

Im kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden Familien, Mitarbeiter/innen, Kooperationspartner und Träger nach Änderungsvorschlägen gefragt, die sich aus ihrer jeweiligen Perspektive ergeben; werden externe Fachleute und Bezugsgruppen der Einrichtung daraufhin befragt, welchen Weiterentwicklungsbedarf sie für notwendig erachten; werden Verbesserungen systematisch geplant und wirksam umgesetzt;
werden alle geplanten und systematischen Tätigkeiten regelmäßig begutachtet und weiterentwickelt; werden Dokumente regelmäßig weiterentwickelt und Änderungen gekennzeichnet; sind die Begutachtungen von Wertschätzung, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit geprägt; werden die Vereinbarungen über Methoden, Kriterien, Umfang und Häufigkeit von Begutachtungen dokumentiert und sind allen Mitarbeitern/innen bekannt; werden die Ergebnisse der Begutachtungen umgesetzt; werden auch größere Änderungen der gesamten Einrichtung so geplant und durchgeführt, dass die Arbeit ohne Beeinträchtigung erfolgen kann.
 

Das kath. Familienzentrum Bergheim Mitte nutzt erkannte Fehler als Chance zur Verbesserung

Mitarbeiterinnen und Rechtsträger im kath. Familienzentrum vermeiden vorbeugend Fehler, soweit dies möglich ist. Dort, wo Fehler auftreten und erkannt werden, werden diese als Chance zur Verbesserung genutzt. Notwendige Korrekturmaßnahmen erfolgen zielgerichtet.

Im kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden Fehler erkannt, deren Ursache analysiert und als Chance zur Verbesserung genutzt;
sind Vereinbarungen zur Kultur und zur Umgangsweise mit Fehlern und deren Vermeidung (Vorbeugung) bekannt und dokumentiert.
werden Verbesserungsvorschläge zeitnah und systematisch bearbeitet;
sind Vereinbarungen zur Durchführung von Korrekturen bekannt, dokumentiert und werden genutzt.
 

Das kath. Familienzentrum Bergheim Mitte kennt seine Ziele und die Wege zur Zielerreichung

Mitarbeiterinnen und Rechtsträger im Familienzentrum kennen ihre gemeinsamen Ziele. Sie treffen regelmäßig Vereinbarungen darüber, wie sie ihre Ziele erreichen wollen. Sie können nachweisen, dass ihre Tätigkeiten den gemeinsamen Vereinbarungen entsprechen und dass sie sich für das Erreichen der Ziele engagieren und den Grad der Zeilerreichung kennen.

Im kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

wird kontinuierlich geklärt, welche Arbeitsprozesse für das Erreichen der Ziele bedeutend sind; werden Ziele und Abläufe von relevanten Arbeitsprozessen verbindlich vereinbart und sind allen Mitarbeiterinnen bekannt; wird die Auswertung von relevanten Tätigkeiten geplant, durchgeführt und dokumentiert; werden Zusammenhänge und Schnittstellen verlässlich umgesetzt; wird das Erreichen der Ziele an Hand festgelegter Kriterien bewertet und dokumentiert.
 

Das Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte arbeitet nachhaltig

Mitarbeiterinnen im Familienzentrum können den Entwicklungsstand ihrer Arbeit nachweisen. Sie sichern ihre Arbeit für die Zukunft und dokumentieren diese in angemessenem Umfang. Dokumentationen dienen als Referenz nach innen und außen und stehen jederzeit aktuell und in gültiger Version zur Verfügung.

Im Kath. Familienzentrum Bergheim Mitte

werden Dokumente erstellt, die die Qualitätsentwicklung der Einrichtung beschreiben und so den Qualitätsstand der Arbeit angemessen darlegen; sind Dokumente in übersichtlicher Form zusammengestellt, gelten im gesamten Familienzentrum und werden vor der Freigabe geprüft; werden Protokolle, Nachweise und Aufzeichnungen sorgfältig und übersichtlich erstellt, verteilt und aufbewahrt; sind Vereinbarungen zum angemessenen Umgang mit Dokumenten und Protokollen/Nachweisen/Aufzeichnungen bekannt, dokumentiert und werden genutzt; sind externe Dokumente gekennzeichnet und aktuell; werden Dokumente und Aufzeichnungen in gesetzlichen, beziehungsweise selbst vereinbarten Zeitabständen auch wieder vernichtet; die Zeitabstände sind bekannt und dokumentiert.