Hilfe für Betroffene

Informationen zu Meldewegen und Verfahren bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch und direkte Hilfsangebotene für Betroffene.

Das Erzbistum Köln nimmt jeden Fall oder Verdacht von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt sehr ernst. Auf dieser Seite erhalten Sie Handlungsempfehlungen, wie Sie sich bei einem  Fall von sexualisierter Gewalt in der Erzdiözese Köln verhalten sollen.

> Handlungsempfehlung (PDF) zum Download

Der Erzbischof von Köln hat unabhängige Ansprechpersonen für Betroffene von sexuellem Missbrauch beauftragt. Diese stehen Ihnen für vertrauliche Gespräche und die Vermittlung von Hilfsangeboten zur Verfügung.

 

Hildegard Arz

Diplom-Psychologin

 

Dr. rer. med. Emil G. Naumann

Diplom-Psychologe
Diplom-Pädagoge

 
 

Nach dem Erhalt einer Meldung von sexualisierter Gewalt prüfen die Ansprechpersonen zunächst, welches weitere Vorgehen notwendig ist. In Abstimmung mit den Betroffenen wird in der Regel die Meldung an den Interventionsbeauftragten für den Bereich des Erzbistums Köln (Stabsstelle Intervention) weitergeleitet. Dieser informiert über den Generalvikar den Erzbischof und koordiniert das weitere Vorgehen. Zur Unterstützung des Interventionsbeauftragten ist ein Beraterstab eingerichtet worden, in dem externe Fachleute den Vorfall bewerten und eine Handlungsempfehlung abgeben. Die weiteren Verfahren werden dann entsprechend den Leitlinien und den dazugehörigen Ausführungsbestimmungen und unter Berücksichtigung des jeweiligen Einzelfalls eingeleitet. Während des gesamten Verfahrens stehen die Ansprechpersonen den Betroffenen zur Seite. Die inhaltliche Koordination und leitlinienkonforme Bearbeitung von Missbrauchsfällen wird jedoch von der Stabsstelle Intervention durchgeführt. Nähere Informationen dazu unter den folgenden Links:

> Leitlinien (PDF) zum Download

> Ausführungsbestimmungen (PDF) zum Download

> Beraterstab

Wie erhalten Betroffene von sexuellem Missbrauch materielle Leistungen in Anerkennung des ihnen zugefügten Leids? Wie ist das grundsätzliche Verfahren? Welche Leistungen stehen außerdem zur Verfügung? Diese und weitere Fragen werden unter der Rubrik „Leistungen und Hilfe“ beantwortet.

Seit Januar 2019 hat das Erzbistum Köln als erstes Bistum in Deutschland einen "Betroffenenbeirat" eingerichtet

> Leistungen und Hilfe

> Betroffenenbeirat

Informationen über die Regularien des Erzbistums Köln und der Deutschen Bischofskonferenz sowie Formulare stehen hier zum Download bereit.

> Informationen und Regularien

Beratungsstellen für von (sexualisierter) Gewalt betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Angehörige und Beratungsangebote für Gefährdete bzw. Täter/innen finden Sie hier.

Für Betroffene

Regionale Beratungsstellen

Im Hilfeportal des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Region:

> Beratungsstellen

 

Beratungsstelle des Diözesan-Caritasverbandes

> Katholische Erziehungsberatungsstellen

> Katholische Ehe- Familien- und Lebensberatungsstellen

 

Gewaltlos.de - Beratung für Mädchen und Frauen

Gewaltlos.de ist ein Beratungsangebot für Mädchen und Frauen, die Gewalt erfahren haben. Die Beratung findet ausschließlich im Internet statt. Jede Frau darf anonym bleiben, wenn sie dies möchte. Zentrales Medium ist ein Chat, der von den Beraterinnen bei gewaltlos.de betreut wird. Die Chatzeiten werden in den wöchentlichen chatnews bekannt gegeben. Die Beratung findet in öffentlich nicht zugänglichen Einzelchats statt.
Darüber hinaus werden Fragen und Themen in einem Forum besprochen. Auch hier gibt es einen öffentlich zugänglichen und einen geschützten Teil.
> www.gewaltlos.de

 

Für Täter/innen und Gefährdete

Einrichtungsliste "Therapie, Beratung, Betreuung sexuell übergriffiger Kinder und Jugendlicher"

der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI)
> Einrichtungsliste: Therapie, Beratung, Betreuung sexuell übergriffiger Kinder und Jugendlicher

 

Kein Täter werden! - Bundesweites Präventionsnetzwerk

Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet ein an allen Standorten kostenloses und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen. Im Rahmen der Therapie erhalten die betroffenen Personen Unterstützung, um sexuelle Übergriffe durch direkten körperlichen Kontakt oder indirekt durch den Konsum oder die Herstellung von Missbrauchsabbildungen im Internet (sogenannte Kinderpornografie) zu verhindern.
> www.kein-taeter-werden.de

Beratungsstelle des Diözesan-Caritasverbandes

> Katholische Ehe- Familien- und Lebensberatungsstellen

 

Gewaltlos.de - Beratung für Mädchen und Frauen

Gewaltlos.de ist ein Beratungsangebot für Mädchen und Frauen, die Gewalt erfahren haben. Die Beratung findet ausschließlich im Internet statt. Jede Frau darf anonym bleiben, wenn sie dies möchte. Zentrales Medium ist ein Chat, der von den Beraterinnen bei gewaltlos.de betreut wird. Die Chatzeiten werden in den wöchentlichen chatnews bekannt gegeben. Die Beratung findet in öffentlich nicht zugänglichen Einzelchats statt.
Darüber hinaus werden Fragen und Themen in einem Forum besprochen. Auch hier gibt es einen öffentlich zugänglichen und einen geschützten Teil.
> www.gewaltlos.de

 

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 

Barrierefrei und mit Beratung für Hörgeschädigte
365 Tage im Jahr, rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Unter der Nummer 08000-116016 und via Online-Beratung können sich Betroffene, aber auch Angehörige, Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten lassen.
>www.hilfetelefon.de

 

Frauenberatungsstellen  + Frauennotrufe in NRW

Die Frauenberatungsstellen in NRW sind Fachstellen für Frauen, die von physischer, psychischer, ökonomischer und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Auf der Homepage des Dachverbandes Frauenberatungsstellen NRW e.V. sind Frauenberatungsstellen in ganz NRW gelistet.
>www.frauenberatungsstellen-nrw.de

Auch die Homepage der Frauennotrufe NRW listet ihre Beratungsstellen für Frauen in NRW auf. Hier kann Beratung, Begleitung, Krisenintervention,  Psychotrauma-Arbeit und andere Hilfen in Fällen von sexualisierter Gewalt  angefragt werden.
>www.frauennotrufe-nrw.de

 

Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e. V.

Die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt ist eine Fachberatungsstelle für Opfer sexualisierter Gewalt aus der Region Bonn / Rhein-Sieg. Das Angebot richtet sich an Betroffene, aber auch an Angehörige und Bezugspersonen sowie Fachkräfte.
Hier können Betroffene unmittelbaren Einzelfallhilfe in Form von Beratungen, Kriseninterventionen, psychosozialen Begleitungen und Traumabehandlungen erhalten.
>www.beratung-bonn.de

 

TelefonSeelsorge

Die Telefonseelsorge ist ein Angebot der beiden großen christlichen Kirchen. Die TelefonSeelsorge ist eine bundesweite Organisation. Rund 8.000 umfassend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielseitigen Lebens- und Berufskompetenzen stehen Ratsuchenden in 105 TelefonSeelsorgestellen vor Ort zur Seite. Sie berät anonym und vertraulich.
> www.telefonseelsorge.de

 

Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums

Das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums beantwortet Fragen und weiteres rund um die Themen Pflege und Hilfe im Alter. Dies geschieht anonym und vertraulich, mit konkreten Hilfestellungen für Ihre individuelle Situation und als Lotse zu möglichen Angeboten vor Ort.
> www.wege-zur-pflege.de

 

Bundesarbeitsgemeinschaft der Krisentelefone, Beratungs- und Beschwerdestellen für alte Menschen

Hier sind bundesweit konkrete Rufnummern von Krisetelefonen zu finden. Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft ist die Verbesserung der Lebenssituation alter Menschen. Hierzu gehören die Verringerung von Missständen und die Bewältigung von Gewaltsituationen im häuslichen Umfeld und in der Pflege.
> www.beschwerdestellen-pflege.de

 

Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige

Pflegen-und-leben.de ist eine psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige, aber auch für Freunde und Nachbarn, die pflegebedürftige Menschen im häuslichen Umfeld versorgen. Alle pflegenden Angehörige, die gesetzlich krankenversichert sind, finden hier persönliche Unterstützung und psychologische Begleitung bei seelischer Belastung durch den Pflegealltag - anonym, kostenfrei und datensicher.
> www.pflegen-und-leben.de

 

Paula e. V. Köln - Beratungsstelle für Frauen ab 60

Paula e.V. ist eine Beratungsstelle für Frauen ab 60 Jahren und bietet psychosoziale Beratung und Therapie für Frauen aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung. Sie richtet sich an Frauen, die in der Vergangenheit Traumata und Gewalt erlebt haben und sich heute noch dadurch belastet fühlen. Paula e.V. bietet auch Frauen Beratung, die aktuell unter Gewalt oder anderen traumatischen Erfahrungen leiden.
> www.paula-ev-koeln.de

 

Zentrum Selbstbestimmt leben - Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung

Das Zentrum für Selbstbestimmt leben ist eine Beratungsstelle, die nach dem Ansatz des Peer Counseling arbeitet, das heißt behinderte Menschen beraten behinderte Menschen.
> www.zsl-koeln.de